Termine

ABGESAGT AUFGRUND COVID-19: 17.7.2020 18 Uhr Landesgalerie Hannover 

„Auf den Schultern von Riesen“ – Musik zum 500. Todestag Raffaels

Musik von u.a. Verdelot, Arcadelt, Tromboncino und Frescobaldi


18.7.2020 19.30 Uhr Dreifaltigkeitskirche Oldenburg

„Auf den Schultern von Riesen“ – Musik zum 500. Todestag Raffaels

Musik von u.a. Verdelot, Arcadelt, Tromboncino und Frescobaldi


19.7.2020 17 Uhr Musik in den alten Heidekirchen in Undeloh

„Auf den Schultern von Riesen“ – Musik zum 500. Todestag Raffaels

Musik von u.a. Verdelot, Arcadelt, Tromboncino und Frescobaldi


ABGESAGT AUFGRUND COVID-19: 24.7.2020 20 Uhr St. Joseph- Kirche, Münster 

„Auf den Schultern von Riesen“ – Musik zum 500. Todestag Raffaels

Musik von u.a. Verdelot, Arcadelt, Tromboncino und Frescobaldi


25.7.2020 18 Uhr Dreifaltigkeitskirche Oldenburg

Musikalische Umrahmung der Abendandacht

Musik von u.a. Verdelot, Arcadelt, Tromboncino und Frescobaldi


28.8.2020 19 Uhr Pfarrkirche Altglienicke/Berlin

„Auf den Schultern von Riesen“ – Musik zum 500. Todestag Raffaels

Musik von u.a. Verdelot, Arcadelt, Tromboncino und Frescobaldi


29.8.2020 16 Uhr „Uckermärkische Musikwochen“

„Auf den Schultern von Riesen“ – Musik zum 500. Todestag Raffaels

Musik von u.a. Verdelot, Arcadelt, Tromboncino und Frescobaldi


ABGESAGT AUFGRUND COVID-19: 2.10.2020 20.00 Uhr Greifenberger Institut für Musikinstrumentenkunde

„Auf den Schultern von Riesen“ – Musik zum 500. Todestag Raffaels

Musik von u.a. Verdelot, Arcadelt, Tromboncino und Frescobaldi


3.10.2020 19.30 Uhr privater Konzertsaal München

„Auf den Schultern von Riesen“ – Musik zum 500. Todestag Raffaels

Musik von u.a. Verdelot, Arcadelt, Tromboncino und Frescobaldi


27.11.2020 20 Uhr „Habenhausener Schafferkonzerte", Simon-Petrus Kirche, Bremen

„Auf den Schultern von Riesen“ – Musik zum 500. Todestag Raffaels

Musik von u.a. Verdelot, Arcadelt, Tromboncino und Frescobaldi


28.11.2020 17 Uhr Auferstehungsgemeinde Bremen- Hastedt

„Auf den Schultern von Riesen“ – Musik zum 500. Todestag Raffaels

Musik von u.a. Verdelot, Arcadelt, Tromboncino und Frescobaldi

Über

„Musica getutscht“ (nach Sebastian Virdung 1511) ist auf italienische Musik von 1500 bis 1650 spezialisiert.


Es widmet sich der historisch informierten Aufführungspraxis und spielt in einer Besetzung von 3 bis 8 Musiker*innen ohne Dirigent*in.


Initiiert wurde das Projekt von dem Lautenisten Bernhard Reichel, der gemeinsam mit dem Cembalisten Julius Lorscheider das instrumentale Fundament des Ensembles bildet.  Dazu kommen je nach Art des Repertoires und des Programms unterschiedliche Vokal- und Instrumentalsolist*innen.


Das Ensemble ist ausdrücklich nicht kommerziell ausgerichtet. Was über einen fairen Tagessatz für die Musiker*innen verdient wird, nutzt das Ensemble zur Organisation von Konzerten gegen freien Eintritt.


"Musica getutscht" möchte keine Unterhaltung gegen Geld anbieten, sondern aussagekräftige Musik, auf hohem Niveau interpretiert und für jeden zugänglich.

Die Konzerte dauern grundsätzlich nur eine Stunde und die Zuhörer*innen erhalten eine Einführung in die dargebotenen Werke.


Im Jahr 2020 widmet sich „Musica getutscht“ mit der Sopranistin Anne Richter der Musik aus dem Umfeld von Raffael Sanzio da Urbino um 1520 und tritt bei Konzertreihen und Veranstaltern wie „Musik in den alten Heidekirchen“, den „Uckermärkischen Musikwochen“, der Landesgalerie Hannover, den „Habenhausener Schafferkonzerten“ und dem „Greifenberger Institut für Musikinstrumentenkunde“ auf.


2021 wird die Musik Claudius Monteverdis während seiner Zeit als Kapellmeister in San Marco 1613 - 1643 im Fokus des Ensembles stehen.


ab 2020


„Auf den Schultern von Riesen“ – Musik zum 500. Todestag Raffaels

Musik von u.a. Verdelot, Arcadelt, Tromboncino und Frescobaldi nach Texten von Petrarca, Michelangelo, Pietro Bembo und Machiavelli


Anne Richter, Sopran

Bernhard Reichel, Laute

Julius Lorscheider, Cembalo


„Hier ist jener Raffael, von dem die große Mutter der Dinge fürchtete übertroffen zu werden, solange er lebte, und zu sterben, als er starb.“ – Pietro Bembo


Am 6. April 1520 starb Raffael Sanzio, einer der bedeutendsten Maler der italienischen Renaissance, in einer Zeit, als der Humanismus in Rom blühte und der Vatikan so offen wie nie zuvor für das weltliche Gedankengut seiner Epoche war.

Neue Ideen und künstlerische Prinzipien entstanden durch den regen Austausch dieser geistig/künstlerischen Elite.

Die theoretischen und poetischen Arbeiten der Gelehrten spiegelten sich umgehend in den Werken der Künstler. 


„…wir seien gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können – freilich nicht Dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns emporhebt.“ – Johannes von Salisbury


Anlässlich des 500. Todestag Raffaels will „Musica getutscht“ reflektieren, welchen Wert diese humanistischen Grundideen in der Musik heute noch besitzen. 

Mit dem Programm stellen wir uns und dem Publikum die Frage: Kann Musik noch ihre damalige Wirkung als regulierendes, reflektierendes, von schlechten Emotionen befreiendes Medium haben?


Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.


ab 2021


„Madonna e Maddalena in stile recitativo“ 

Die Passion Christi aus der Perspektive der Jungfrau Maria und Maria Magdalena 

Werke von Claudio Monteverdi und Zeitgenossen


Mit dem „Lamento d’Arianna“ (1608) betrat Claudio Monteverdi den avantgardistischen Pfad des deklamatorischen Gesangs. Während die restliche Oper „L’Arianna“ bis heute verschollen geblieben ist, führte das unter seinen Zeitgenossen gefeierte „Lamento“ ein beachtliches Eigenleben. Monteverdi selbst bearbeitete das Werk mehrfach: Als fünfstimmiges Madrigal (1614) und als Kontrafakturen („Pianto del Madonna“ (1641) und „Lamento della Maddalena“).


Das Konzert zur Passionszeit zeigt, wie Monteverdi und seine Zeitgenossen den neuen „stile rappresentativo“ (darstellerischer Stil) von der Oper in die geistliche Musik übertrugen und den Leidensweg Christi aus der persönlichen Sicht der Jungfrau Maria und Maria Maddalena damit auf vollkommen neue Weise erzählten. 


Pia Davila, Sopran

Bernhard Reichel, Chitarrone

Julius Lorscheider, Cembalo


„La cappella di Monteverdi“

Biagio Marinis „Affetti musicali“ 1617 & Dario Castellos „Sonate concertate“  1621 & 1629


„Der Dienst ist folglich höchst angenehm!“

Als Monteverdi 1613 die musikalische Direktion von San Marco übernahm, kümmerte er sich als einer seiner ersten Amtshandlungen um die Verbesserung der dortigen Instrumentalmusik.

Er nahm die zuvor nur gelegentlich engagierten Musiker unter Vertrag, gestand ihnen ein festes Jahresgehalt zu und verpflichtete sie bei 26 Veranstaltungen pro Jahr für San Marco zur Verfügung zu stehen.


Unter diesen Musikern befanden sich unter anderen  Biagio Marini und Dario Castello.

Angeregt durch den modernen Stil des Kapellmeisters, publizierten sie ihre eigenen Kompositionen, die als Meilensteine in der Entwicklung der Instrumentalmusik gesehen werden können.


Mirjam - Luise Münzel - Blockflöte & Violoncello

Claudius Kamp - Blockflöte & Dulzian

Bernhard Reichel- Chitarrone

Julius Lorscheider - Cembalo



G. Frescobaldi- Cosí mi disprezzate (1630)

Viola Blache- Sopran, Bernhard Reichel- Chitarrone, Julius Lorscheider- Cembalo

Programme

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