Musica getutscht

// Ensemble für Musik der Renaissance und des Frühbarock


Das Ensemble "Musica getutscht"

Musica getutscht ist auf Musik der Spätrenaissance und des Frühbarock (1550 -  1650) spezialisiert und hat sich zum Ziel gesetzt, diese 100 Jahre intensiv zu studieren – nicht nur um Musik möglichst historisch informiert wiederzugeben, sondern auch um dem Publikum den kunsthistorischen, politischen und philosophischen Rahmen zu vermitteln, mit dem sie so eng verknüpft ist. So entstehen Konzerte, die bewegen, reflektieren und das Publikum mit geschärften Blick in die Realität zurückkehren lassen


Unter der künstlerischen Leitung des Lautenisten Bernhard Reichel und des Cembalisten Julius Lorscheider kooperierte das Ensemble mit international renommierten Solist*innen wie Emma Kirkby, Mechthild Karkow, Claudius Kamp, Mirko Ludwig, Marie Luise Werneburg und Dominik Wörner.


2020 in Bremen gegründet, kann das Ensemble bereits auf Konzerte u.a. in der Elbphilharmonie und den Reihen „Alte Musik live“ im Musikinstrumenten- Museum Berlin, „Musik in den Alten Heidekirchen“,  „Alte Musik im Schloss“ in Linz/Österreich, den „Heiligenberger Abendserenaden“, den „Uckermärkischen Musikwochen“, als auch auf regelmäßige Gastspiele in Berlin, Hamburg und München zurückblicken.


Seit 2021 betreut „Musica getutscht“ einen Konzertzyklus in Bremen und Oldenburg. Im Jahr 2021 standen, zum 450. Geburtstag Caravaggios, Beziehungen zwischen dessen Gemälden und der Musik Claudio Monteverdis im Zentrum. In der Saison 2022 untersucht das Ensemble frühbarocke Utopien im Spiegel unserer Gegenwart.

Unter dem Motto „meraviglia e stupore“ öffnet „Musica getutscht“ 2023 römische Wunderkammern. Dabei werden Musiker*innen wie Hana Blažíková, Marc Mauillon und Franz Vizthum zu Gast sein.


Im Frühjahr 2023 erscheint die Debüt- CD „Madonna e Maddalena“ mit der Sopranistin Pia Davila beim Label „CovielloClassics“. Neben bekannten Kompositionen von u.a. Claudio Monteverdi und Girolamo Frescobaldi beinhaltet die CD zahlreiche Ersteinspielungen von Paolo Quagliati, Claudio Saracini und Salamone Rossi. 


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Musica getutscht specialises in music of the late Renaissance and early Baroque (1550 - 1650) and has set itself the goal of studying these 100 years intensively - not only to perform music as historically informed as possible, but also to convey to the audience the art-historical, political and philosophical framework with which it is so closely linked. This is how concerts are created that move, reflect and allow the audience to return to reality with a sharpened eye.


Under the artistic direction of lutenist Bernhard Reichel and harpsichordist Julius Lorscheider, the ensemble has cooperated with internationally renowned soloists such as Emma Kirkby, Mechthild Karkow, Claudius Kamp, Mirko Ludwig, Marie Luise Werneburg and Dominik Wörner.


Founded in Bremen in 2020, the ensemble can already look back on concerts at the Elbphilharmonie and the series "Alte Musik live" at the Musikinstrumenten Museum Berlin, "Alte Musik im Schloss" in Linz/Austria, the "Uckermärkische Musikwochen", as well as regular guest performances in Berlin, Hamburg and Munich.


Since 2021, "Musica getutscht" has been in charge of a concert cycle in Bremen and Oldenburg. In 2021, on the 450th anniversary of Caravaggio's birth, the focus was on relationships between his paintings and the music of Claudio Monteverdi. In the 2022 season, the ensemble will examine early Baroque utopias in the mirror of our present. Under the motto "meraviglia e stupore", "Musica getutscht" 2023 will open Roman „Wunderkammern“. Musicians such as Hana Blažíková, Marc Mauillon and Franz Vizthum will be guests.


In 2023, the debut CD "Madonna e Maddalena" with soprano Pia Davila will be released on the CovielloClassics label. 

Unsere nächsten Konzerte:

Commedia dell'arte

Neues Video:

2.12.2022 19 Uhr "Alte Musik im Schloss"

Schlossmuseum Linz

4.12.2022 11 Uhr "Alte Musik live"

Musikinstrumenten- Museum Berlin


Ricreatione d’Arcadia - frühbarocke Schäferidyllen


Erika Tandiono & Cornelia Fahrion | Sopran

Alexander von Heißen | Cembalo

Bernhard Reichel | Chitarrone





Cristofano Malvezzi (1547-1599) / Vittoria Archilei (1560-1645)

- Dalle più alte sfere

aus „Intermedii et concerti“ (Venezia, 1591)


Erika Tandiono | Sopran

Bernhard Reichel | Chitarrone

Julius Lorscheider | Cembalo

G. Frescobaldi- Cosí mi disprezzate (1630)

Viola Blache- Sopran, Bernhard Reichel- Chitarrone, Julius Lorscheider- Cembalo