THE IMAGE OF MELANCHOLY // ZUM 400. TODESJAHR JOHN DOWLANDS
Musik von John Dowland
Am 20. Februar 1626 starb mit John Dowland einer der größten Komponisten der englischen Renaissance. Wie kaum ein anderer seiner
Generation verstand es der Zeitgenosse William Shakespeares, die Verspieltheit, Melancholie und Eleganz seiner Epoche in Musik zu
fassen. Lieder wie „Come Again“ und „Flow My Tears“ wurden zu wahren Hymnen der Renaissance – und berühren uns bis heute.
Anlässlich seines 400. Todestages widmet sich das Ensemble Musica Getutscht unter der Leitung des Lautenisten Bernhard Reichel den
vielen Facetten von Dowlands bewegtem Leben: seinen Verbindungen zu Königin Elizabeth I. und den politischen Intrigen des englischen
Hofes, seinem Ruhm als größter Lautenvirtuose seiner Zeit, seinen Reisen quer durch Europa – und schließlich der Einsamkeit und
Bitterkeit seiner späten Jahre.
Programm:
Say love if ever thou didst find (1603)
I saw my lady weep (1600)
Flow my tears (1600)
It was a time when silly bees could speak (1603)
A Fancy
Sir John Smith his Almain
Can she excuse my wrongs (1600)
Sorrow stay (1600)
Dye not before thy day (1600)
Mourne, mourne (1600)
Mr. Dowlands midnight
When Phoebus first did Daphne love (1603)
Farewell too faire (1603)
Time stands still (1603)
Now, o now (1597)
A Fantasia
Early of Derby his Galliard
Come again (1597)
Behold a wonder here (1603)
Daphne was not so chaste (1603)
A prayer for the queen (1592)